Tipps/Tricks zu Hunde

Auf dieser Seite finden Sie Ratschläge, Tipps und Informationen die Ihnen das Leben als verantwortungsbewußter Tierhalter erleichten sollen. Auch hier gilt, dieses Seite lebt von Ihrer Mithilfe.

Überlegungen zur Hundehaltung bevor(!) dieser angeschaft wird.

Wer sich einen Hund zulegt, sollte nicht glauben, dass er wie eine Spielzeug ist, das vorne frisst und hinten wedelt und ansonsten recht pflegeleicht und anspruchslos ist. Jeder, der einen Hund hält, muss sich darüber im Klaren sein, dass man Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von ihm abhängig ist. Ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge, Opferbereitschaft und Geduld benötigt. Deshalb sollte sich jeder vor einer Anschaffung folgende Fragen stellen:

  • Ist es in Ihnen erlaubt in Ihrer (Miet-)Wohnung einen Hund zu halten?
  • Sind die Familienmitglieder einverstanden mit einem Hund?
  • Können Sie die finazielle Belastung für Futter, Steuern und Tierarzt aufbringen?
  • Haben Sie die nötige Geduld und Zeit für einen Hund?
Wenn Sie nur eine Frage mit "nein" beantworten, sollte im Interesse des Hundes besser auf eine Anschaffung verzichten werden. Hundehaltung bedeutet immer auch einen großen Zeitaufwand, dabei spielt es keine Rolle wie alt der Hund ist. Gerade dieser Sachverhalt wird häufig - auch die Probleme die hieraus entstehen - unterschätzt.

Grundsätzlich sollte man Hunde nie länger als 5 Stunden allein lassen. Welpen und/oder Tiere, die gerade erst ins Haus gekommen sind (Eingewöhnungsphase!) sollte in den ersten Wochen fast überhaupt nicht alleine lassen.

Da Hund hoch soziale Lebewesen sind, benötigen sie einen engen Kontakt zu ihren Menschen, wenn sie nicht verkümmern und/oder Verhaltensstörungen entwickeln sollen. Für einen Hund ist im Grunde "Platz in der kleinsten Hütte", auch eine großes Grundstück oder ein großer Garten ist nicht zwingend - aber natürlich sehr erfreulich für den Hund. Was er aber unnbedingt braucht ist viel Kontakt zu seinen "Rudel" - also seinem Herrchen/Frauchen und dessen Familie.

Selbstverständlich wird auch Zeit für die täglichen Spaziergänge benötigt. Zwei Stunden pro Tag sollten Sie schon einpanen und das bei jedem Wetter. Es versteht sich von selbst, dass diese Zeit auf min. zwei, besser drei "Gassigänge" aufteilen wird. Beachten Sie aber das Welpen und Junghunde - da der Gelenk- und Knochenbau noch nicht beendet ist - nie länger als 10-20 min. am Stück ausgeführt werden sollten.

Eine weitere Frage, die Sie vor der Anschaffung eines Hundes bedenken sollten: Wer kümmert sich um das Tier, wenn Sie einmal erkranken sollten und/oder für einige Zeit ins Krankenhaus müssen? Was passiert wenn Sie in den Urlaub fahren wollen und den Hund nicht mitnehmen können? Hier ist es ratsam, einen Paten oder eine Patin für den Hund zu haben, die bereit sind, im Notfall einzuspringen. Diese Person muss natürlich dem Hund vertraut sein, und beide müssen sich leiden können. Erkundigen Sie sich also bitte rechtzeitig im Freundes- und Bekanntenkreis, wer Lust hat, die Verantwortung zeitweise für ein vierbeiniges Patenkind zu übernehmen.

Wichtig auch vor der Anschaffung eines Hundes: Bin ich in der Lage, mich konsequent zu verhalten? Kann ich einmal gesetzte Regeln aufrechterhalten, bin ich willens, auf der Ausführung von Kommandos zu bestehen, kann und will ich "Nein" zu treuen Hundeaugen sagen, die mich "Kuchen bettelnd" oder "ins Bett wollend" ansehen? Oder neige ich eher dazu, jetzt gerade nein, in fünf Minuten zu der selben Sache jedoch ja zu sagen? Bin ich bereit, für den neuen Hausgenossen ein freundlicher, gerechter, liebevoller, aber gleichzeitig auch konsequenter Führer zu sein? Das ist das Mindeste, was unser Hund von uns erwartet, damit er uns respektieren kann und sich bei uns sicher fühlt. Den für den Hundes bedeutet dies, dass er sich darauf verlassen kann, dass "Nein" wirklich nein; "Ja" wirklich ja heißt, und das unabhängig vom Wetter, unserer Laune, seinem Verhalten oder dem Fernsehprogramm.

Können Sie alle diese Anforderung erfüllen? Ja! Dann sollten Sie sich jetzt noch darüber klar werden, was für einen Hund Sie haben wollen. Hierbei stellen sich vier wichtige Fragen: groß oder klein?; Rüde oder Hündin?, alt oder jung?, ruhig oder lebhaft?

Groß oder klein?
Bei dieser äußerst wichtigen Frage kommt es auf absolute Ehrlichkeit an. Auch wenn man es vielleicht nicht wahrhaben will: Hunde können - und das unabhängig von ihrer Körpergröße - viel mehr Kraft entwickeln, da sie auf vier Pfoten laufen. Das Größenverhältnis zwischen Mensch - Hund muss stimmen. Dazu gehört, dass man in der Lage ist, seinen Hund jederzeit an der Leine zu halten, selbst wenn er mit Vehemenz in eine andere Richtung zieht oder sich losreißen will. Es muss möglich sein, den eigenen Hund davon abzuhalten, sich auf einen Artgenossen zu stürzen, ohne sich dabei selbst zu gefährden. Dies ist um so schwieriger, je größer und schwerer der Hund und je kleiner und leichter Sie sind, je durchtrainierter der Hund und je unsportlicher der Halter ist! Legen Sie, sich daher einen Hund entsprechend der eigenen Größe bzw. entsprechend der Größe und Kraft der Person, die für das "Gassi-Gehen" zuständig ist zu. Auf keinen Fall sollte eine Person einen Hund an der Leine führen, der schwerer als sie selbst ist! Dies schließt auch dass (oft gesehene) ausführen von großen Hunden durch kleinere Kinder ein, auch dann, wenn Sie/die Eltern dabei sind. Bitte denken Sie daran, dass Sie für alle Schäden, die Ihr Hund verursacht, haftbar sind. Die Haftpflichtversicherung zahlt nicht, wenn Ihnen Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann.

Rüde oder Hündin?
Das Geschlecht des Hundes hat großen Einfluss auf sein Verhalten. Hündinnen, die nicht kastriert sind, werden zweimal im Jahr läufig. Die Läufigkeit dauert dann etwa 21 Tage an. Der Verlauf einer Hitze sieht so aus: Zunächst beginnt die Hündin in der näheren Umgebung Duftmarken abzusetzen, mit denen sie den Rüden ihre nahende Hitze anzeigt. Diese Phase kann durchaus einen Monat vor der eigentlichen Läufigkeit beginnen. Dann beginnen die Blutungen, zunächst vielleicht etwas schwächer, dann stärker. In dieser Zeit besteht keine Deckbereitschaft. Sie wird Rüden zwar anlocken, sie jedoch bei Aufdringlichkeit abbeißen. Die Deckbereitschaft beginnt, wenn die Blutungen nachlassen, die Vulva stark anschwillt, schließlich nur noch wenig, fast klarer Ausfluss da ist. Nach der Deckbereitschaft nehmen die Blutungen wieder zu. Also: Die Tatsache, dass eine Hündin innerhalb der 21 Tage aufhört zu bluten, bedeutet nicht, dass die Hitze vorüber ist, sondern nur, dass Paarungswilligkeit besteht. Die meisten Hündinnen halten sich während ihrer Läufigkeit peinlich sauber und reinigen auch ihre Umgebung von Blutflecken. Für die Dauer der gesamten Läufigkeit gilt: allergrößte Vorsicht und absoluter Leinenzwang, damit kein ungewollter Deckakt passiert!
Rüden sind grundsätzlich das ganze Jahr über an Sex interessiert. Sie markieren ihr Gelände ausgiebigst, und wenn sie irgendwo eine läufige Hündin wittern, kann es auch vorkommen, dass sie Haus und Hof verlassen wollen, um sich fortzupflanzen. Rüden werden häufiger in Rangkämpfe mit anderen Rüden verwickelt, dies hat ebenfalls mit dem Sexualtrieb zu tun. Mindestens 80 % aller Rüden haben einen chronischen Vorhautkatarrh, d.h. die Vorhaut ist mit Bakterien besiedelt, und es kommt zu steten, minimalen Eiterabsonderungen. Diesen kann man nie ganz beseitigen, nur mildern, indem man die Haare am Penis ganz kurz hält, was jedoch nicht jeder Rüde mag.

Kastration oder Sterilisation?
Bei der Sterilisation werden bei der Hündin die Eileiter und beim Rüden die Samenstränge unterbrochen. Sowohl die weiblichen als auch die männlichen Hunde zeigen alle mit der Fortpflanzung und dem Sexualtrieb verbundenen Verhaltensweisen auch weiterhin.
Bei der Kastration werden die Keimdrüsen entfernt, d.h. bei der Hündin die Eierstöcke und bei den Rüden die Hoden. Im Gegensatz zu der Sterilisation gibt es jedoch kein Fortpflanzungsverhalten mehr. Die Hündin wird nicht mehr heiß (keine Blutungen) und der Rüde wird ruhiger und ist in den meisten Fällen kaum noch an Sex interessiert. Zu empfehlen ist in jedem Fall die Kastration. Über weitere Einzelheiten lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten. Absoluter Quatsch ist die leider noch oft gehörte Meinung, eine Hündin müsse auf jeden Fall einmal Junge gehabt haben. Fazit: Hündinnen sind insgesamt weniger an Rangordnungsstreitereien interessiert, sie nehmen leichter den ihnen in der Familie zugewiesenen Platz ein. Sie müssen auch weniger ihre Stärke gegenüber anderen Hunden demonstrieren. Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung sind Rüden oft anhänglicher als Hündinnen und fordern dadurch wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Für den völlig unerfahrenen Hundehalter ist eine Hündin meistens die problemlosere Hausgenossin.

Jung oder älter ? Lebhaft oder ruhiger ?
Diese beiden Fragen sind natürlich ursächlich miteinander verbunden, denn auch ein Hund wird - wie wir Menschen - mit zunehmendem Alter etwas ruhiger.
Hinsichtlich der Fragestellung, ob es ein eher lebhafter oder eher ruhiger Hund sein soll, kann der Rat nur lauten:
Wenn Sie selbst sehr aktiv sind, gerne viel spazieren gehen und körperlich richtig fit sind, wenn es schön für Sie ist, von einem Hund zum Spielen und Toben aufgefordert zu werden und sich ganz intensiv mit ihm zu beschäftigen, ihn zu erziehen und ihm die geforderte Bewegung zu geben, dann ist der jüngere, lebhafte Hund etwas für Sie.
Wenn Sie hingegen eher ruhig sind, es beschaulich lieben und nicht so gerne draußen herumtollen, oder falls Sie körperlich nicht auf dem Höhepunkt Ihrer Kräfte stehen, dann ist sicherlich der etwas ruhigere, vielleicht auch der nicht mehr ganz so junge Hund glücklich und zufrieden bei Ihnen.
Bitte bedenken Sie dabei: Hunde sind Lauf- und Bewegungstiere, und ein nicht befriedigter Bewegungsdrang und Langeweile führen bei Hunden unweigerlich zu Verhaltensstörungen. Denken Sie auch bitte daran, dass gerade der junge Hund wesentlich mehr Zeit und Aufwand von Ihnen fordert. Der etwas ältere Hund hat dagegen schon Fähigkeiten, die Sie dem jungen Hund erst beibringen müssen, wie z.B. Stubenreinheit, Alleinbleiben, Autofahren, gute Erziehung und vieles mehr. Gehören Kleinkinder zu Ihrer Familie, die vielleicht gerade dabei sind, das Laufen zu lernen? Dann sollten Sie unbedingt daran denken, wie schnell das übermütige Toben eines jungen, lebhaften Hundes zum unbeabsichtigten Umwerfen des Kindes oder anderen Unfällen führen kann.

Fazit:
Bitte nehmen Sie nur den Hund zu sich ins Haus, der zu Ihnen und Ihrer Familie und auch zu Ihrem Lebensstil passt. Sowohl vom Alter, von der Größe und Lebendigkeit, als auch vom Geschlecht her. Hier zählt im beiderseitigen Interesse nicht die Wunschvorstellung, sondern eine wirklich genaue, realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten und der bestehenden Gegebenheiten. Als Letztes sollten Sie natürlich bedenken, dass Hundehaltung auch Geld kostet. Neben der Grundausstattung Halsband, Leine, Futter- und Wassernapf, Kamm und Bürste, kommen noch Futterkosten, jährlich wiederkehrenden Kosten für Steuermarke, Haftpflichtversicherung und Schutzimpfung und falls Ihr Hund krank wird - was natürlich niemand hofft - weitere Tierarztkosten auf Sie zu. Je nach Größe und den Anspruchen des Hundes belaufen sich die jährlichen Kosten auf etwa 400-700 Euro!

Wenn Sie nun nach reiflicher Überlegung einen Hund bei sich aufnehmen möchten und auch bereit sind, über einen langen Zeitraum bei Ihrer Entscheidung zu bleiben, ihn in Freud und Leid Ihren Begleiter sein zu lassen, dann schauen Sie doch mal bei einen der hier aufgeführten oder einem Tierheim in Ihren Nähe vorbei.
 
Der Hund kommt ins Haus

Wie sollte man sich auf den Hund vorbereiten?
Die Entscheidung steht, Sie wollen einen Hund zu sich nehmen, und wenn dieser Hund auch noch aus einem Tierheim zu Ihnen kommt ist das noch viel besser. Doch bevor Sie diese Entscheidung in die Tat umsetzen, gilt es noch einige Vorkehrungen zu treffen, um Ihren Haushalt und sich selbst auf den neuen Mitbewohner vorzubereiten.

Kommen wir zu den materiellen Voraussetzungen. Der Hund benötigt einen Fressnapf, eine Wasserschale, Schlafkorb, Halsband, Leine und Haarbürste. Als Schlafplatz benötigen Hunde einen zugfreier Platz in der Wohnung. Am besten ist ein flacher Korb mit einer Decke. Auf keinen Fall darf der Hund ständig auf Steinboden liegen; Erkältungskrankheiten können die Folge sein. Nun kommen wir zu dem viel wichtigeren Punkt - der Psyche. Bitte bedenken Sie, dass der Hund seine vertraute Umgebung und seine vertrauten Personen verliert.

Es ist also verständlich, dass der Hund einige Zeit brauchen wird, bis er sich an Sie und an seine neue Umgebung gewöhnt hat. Möglicherweise leidet er insbesondere in der ersten Zeit unter starken Trennungsängsten, oder er könnte es erst einmal schwer haben, eine neue Bindung aufzubauen. Hier kann man unterstützend helfen, indem man sich einige Tage - am besten 2 Wochen - Urlaub nimmt, wenn sonst keine andere erwachsende spätere Bezugperson und sehr viel Zeit mit dem neuen Freund verbringen. Um seinem Hund bei der Neuorientierung nicht zu sehr zu beanspruchen oder zu verwirren, sollten man auch darauf verzichten, ihn in den ersten Tagen bereits Ihrer Verwandtschaft und den Freunden vorzustellen. Ich was das ist schwer, aber im Interesse einer reibungslosen Eingewöhnung.

Die Liebe des Hundes ist oft über den Magen zu gewinnen. Manche Hunde aber verweigern das Futter mehrere Tage und trauern. Achten Sie auch darauf, dass gleich zu Beginn nicht alle Familienmitglieder gleichzeitig mit großem Hallo auf den Hund losstürzen. Sprechen Sie viel mit ihm; gleichmäßig, ruhig, unter beständiger Nennung seines Namens. Dazwischen kraulen Sie ihn und bieten ihm einen Leckerbissen an. Nach und nach sollen die übrigen Familienmitglieder es ebenso tun. Auch Sie brauchen Zeit und Muße, um sich auf den Hund und sein Verhalten einzustellen, um ihn kennen zu lernen. Das Wichtigste in dieser Zeit ist, dass der Hund Vertrauen zu Ihnen fassen kann, um so die Sicherheit zu entwickeln, die er vielleicht braucht, um weitere Menschen kennen zu lernen. Ehe der Hund zu Ihnen kommt, sollten Sie gemeinsam mit allen Familienmitgliedern klare, für alle verbindliche Regeln und Kommandos festlegen.

Klären Sie, wo der Hund schlafen soll, ob er ins Bett darf, ob er auf dem Sofa liegen darf, wann er gefüttert wird, welche Kommandos er lernen soll, ob Sie ihn vom Tisch füttern wollen etc. Besonders bei einem Hund, dessen Beziehung zu Menschen bereits einmal "schief gegangen" ist, sind klare Grenzen wichtig, damit er einen Rahmen hat, innerhalb dessen er Sie zufriedenstellen kann, damit dieses neue Zuhause mehr wird als ein vorübergehender Aufenthaltsort. Klare Regeln und liebevolle Konsequenz sind das A und O jeder guten Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Damit kein Unglück geschehen kann, sollten Sie einige Zeit darauf verwenden, die Wohnung "hundesicher" zu machen für den Fall, dass Ihr neuer Hausgenosse vorübergehend nicht stubenrein ist oder eine Neigung zum Zerkauen von Elektrokabeln und Teppichen hat. Falls möglich sollten Sie daher Kabel entfernen oder sichern, teure Teppiche vorübergehend aus dem Zimmer nehmen und die Wohnung so gestalten, als erwarten Sie Besuch von einem Kleinkind, das Sie keinen unnötigen Gefahren aussetzen wollen. Erweist sich der Hund als stubenrein und frei von "Zerstörungswut" auch dann, wenn er einige Zeit allein gelassen wird, so können Sie getrost den ursprünglichen Zustand wieder herstellen. In jedem Falle sollten Sie darauf verzichten, den Hund in den Kinderzimmern allein zu lassen, da dort möglicherweise Spielzeug verschluckt oder zerstört werden könnte. Wenn Sie in einem Eigenheim mit Garten leben, sollten Sie diesen nach Möglichkeit einzäunen. Für kleine Hunde reicht eine Zaunhöhe von 100 bis 125 cm, große Hunde brauchen entsprechend höhere Zäune.

Möglicherweise erscheinen Ihnen diese Ratschläge als übertrieben oder umständlich, vielleicht bringen Sie nicht die nötige Geduld für all die Vorbereitungen auf, weil Sie Ihren neuen Hund so schnell wie möglich wollen. Bedenken Sie bitte: Den Kauf eines Wagens oder auch nur. eines Fernsehgerätes bereitet man gut vor, obwohl es sich dabei nur um eine Sache handelt. Um wieviel mehr muss man sich dann erst auf die Ankunft eines neuen Hausgenossen vorbereiten, mit dem man. möglichst viele glückliche Jahre verbringen möchte?

Ein Letztes: Es gibt keinen vollkommenen Menschen, so auch keinen vollkommenen Hund! Verzweifeln Sie nicht, wenn in den ersten Tagen nicht alles auf Anhieb klappt. Haben Sie bitte etwas Geduld. Die meisten Hunde lassen sich vom Menschen lenken, wenn dies mit Liebe, Geduld, Streicheleinheiten und Einfühlungsvermögen geschieht.